„Wir sind das Herz der Wirtschaft“: das FLOTTWERK-Team.

Rotenburg a.d. Fulda: Firma FLOTTWERK rückt nicht nur Kartoffeln zu Leibe. Ob in einem Grandhotel auf den Malediven, in der Küche eines Drei-Sterne-Kochs oder in einer Werkskantine: Für das Schälen von Kartoffeln und mehr ist dort aller Wahrscheinlichkeit nach kein Küchenjunge, sondern eine Flott-Maschine aus dem nordhessischen Lispenhausen zuständig. Vor 123 Jahren gegründet, überzeugt das Unternehmen weltweit durch hohe Qualität und extreme Langlebigkeit seiner Produkte.

"Die schält aber flott!" Dieser anerkennende Ausspruch soll ganz am Anfang einer Unternehmung gestanden haben, die den aus Rotenburg-Lispenhausen stammenden Betrieb im Laufe von mittlerweile fünf Generationen an die Spitze des recht übersichtlich aufgeteilten Weltmarktes für Gemüsewasch- und Schälmaschinen geführt hat. Jessica Dames aus der Geschäftsführung der FLOTTWERK H. J. Dames GmbH & Co. KG: „Wir haben je einen Mitbewerber in Italien, Deutschland, Indien und China.“

Ihre Position als weltweiten Marktführer hat die Firma dabei zum einen sicher ihren zahlreichen Patenten zu verdanken, darunter das für ein zweischneidiges Messerschälsystem mit elektrolytisch geschärften Einzelmessern, selbstbewusst beworben mit dem Satz: „Ein Unterschied zwischen den handgeschälten und den maschinell bearbeiteten Kartoffeln ist nicht mehr zu erkennen.“ Zum anderen liegt es wohl auch daran, dass Maschinen mit dem Namen „Flott“ als besonders haltbar gelten und ihre Hersteller freiwillig mit einem Service aufwarten, der im Zeitalter geplanter Sollbruchstellen Seltenheitswert hat: Selbst kleinste Ersatzteile für längst nicht mehr produzierte Maschinen – ab Baujahr 1980 – werden nachgefertigt, im Zweifelsfall per Hand.

Auf Belastung ausgelegt

„Die Hauptabnehmer unserer jährlich 300 bis 350 ausgelieferten Gemüsewasch- und Schälmaschinen aller Größenordnungen“, so Jessica Dames, „sind vor allem Großküchen, etwa in Mensen, Krankenhäusern, Werkskantinen und Altenheimen bis hin zu Kreuzfahrtschiffen, gefolgt von Restaurants und Konservenfabriken.“ 70 Prozent der Maschinen hätten ihren Bestimmungsort im Ausland mit Schwerpunkten in Russland, Skandinavien und den arabischen Ländern. Gefragt seien die nordhessischen Schälmaschinen indes weltweit, von den Malediven über entlegene Farmen in Südafrika bis hin zur Auslieferung in Kriegsgebieten, so etwa zur Soldaten-Verpflegung beim Kosovo-Einsatz der NATO.

Entsprechend gewidmete Autogramme belegen, dass die Küchenhelfer aus dem Hause FLOTTWERK ebenso von bekannten Küchenchefs wie Alexander Hermann, Horst Lichter und Mario Kotaska benutzt werden, die sicher besonders zu schätzen wissen, „dass die Schälmesser unserer Maschinen vier Jahre Dauerbelastung aushalten, bevor sie wieder geschärft werden müssen“, wie Jessica Dames erläutert. Dazu komme der sehr geringe Wasserverbrauch der im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit konstruierten Maschinen. „Während des Schälvorgangs im Wasserbad werden die Schalen zudem so abtransportiert, dass sie gleich getrennt vom Schmutzwasser im Biomüll entsorgt werden können.“

Bereits in den 1930er-Jahren konnte das Unternehmen seine Kartoffel- und Rübenschälmaschine „Flott“ bewerben mit einer stündlichen Schälleistung von 100 bis 150 Kilogramm, „völlig geräuschlos laufend“. Heutige FLOTTWERK-Maschinen können mittlerweile bis zu einer Tonne Kartoffeln pro Stunde waschen und schälen. Spezielle Schäleinsätze machen die Verarbeitung von jeglichem Knollengemüse, Zwiebeln, Knoblauch und Obst bis hin zu Fisch möglich. Neben standardisierten Produkten werden auch auf Kundenwünsche zugeschnittene Schälmaschinen angefertigt.

Zur Produktpalette zählen ebenso feuerverzinkte Gitterroste, darunter Roste für Güterzüge, Treppen, Brücken, Schächte, Kanäle und den privaten Gebrauch bis hin zu Industrie- Schwerlastrosten. Je nach Kundenwunsch werden diese computergesteuert geplant. Ihre Produktion erfolgt mithilfe modernster Technologie, der Feinschliff wird von Hand ausgeführt – schon, um dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ gerecht zu werden, das im Selbstverständnis des 31-köpfigen Teams eine große Rolle spielt.

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